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Das Thema

Annehmen und Loslassen

11.10.2010 19:10 von Pron Stracke (Kommentare: 0)

Egotour zu Wahrhaftigkeit und Größe?

Auf Wunsch fließen nun mal ein paar Worte zum Thema Annehmen auf meine Webseite.

Sicher hat der eine oder andere schon mal gesagt bekommen: Du solltest das mal annehmen was ich dir sage oder was ich dir jetzt an Energie herüber sende. Meistens geschah das sicher in einer Situation, in der sich alles in einem streubte.

Was ist damit eigentlich gemeint? Annehmen...

Vom Wort her ist Annehmen das Gegenteil von Abgeben. Genauer: In spirituellen (oder esotherischen) Kreisen ist damit gemeint, dass man einen Aspekt von sich selbst, den man sich bislang noch gar nicht anschauen wollte, nun doch mal anschaut, ihn mit Liebe füllt und dann in sein Herz nimmt. So können wir unsere Schattenseiten und Schattenaspekte bearbeiten und mit jedem Schritt vollständiger werden.

Wenn wir von unserem Gegenüber einmal gelobt werden, dann sollten wir auch irgendwann einmal die Größe entwickeln, dies anzunehmen. Gerade wenn wir jemandem weiter geholfen haben etwas zu erkennen oder eine Herausforderung zu lösen. Dann strahlt uns da eine Dankbarkeit entgegen, die auf einen Nährboden fallen möchte. Dankbarkeit und Liebe möchten sich in solchen Momenten ausbreiten und brauchen als Nahrung ein liebendes Herz in dem sie da-sein dürfen.

Wenn wir also uns selbst und die Liebe von anderen annehmen können, dann kommt für uns der nächste Schritt: Das Loslassen. Sich nicht an die Dankbarkeit von anderen zu verhaften, sich nicht auf die in Liebe angenommenen Schatten zu fixieren bedeutet: Loslassen. Es geschieht, es wird geliebt... und jetzt gehts weiter.

Auf diesem Weg werden wir vollständig ohne uns von anderen Begebenheiten oder Personen und Situationen abhängig zu machen. Toll nicht?

 

Aber leider hat hier in der Polarität, in der Welt in der wir leben, alles auch einen anderen Aspekt.

In dem Moment, in dem wir versuchen unserer Kontrollinstanz die Leitung zu überlassen.

Unserm Ego. Nun kommt Kontrolle ins Spiel. Ohne Kontrolle hat unser Ego-Anteil Angst. Pure und reine Überlebensangst. Dann wird das Verständnis von Annehmen und Loslassen ein kleines bisschen verändert.

Wenn wir nun von jemandem gesagt bekommen, dass wir etwas annehmen müssen ohne das wir sonst "nicht weiter kommen", dass wir schlechter sind als andere solange wir das Thema noch nicht angenommen haben und so weiter. Was bewirkt das nun in uns? Vielleicht stecken in bestimmten Punkten noch Themen, die für uns und unseren Weg wichtig sind und durch einen Schmerz bewußt gehalten werden. Dann ist das Annehmen nicht so leicht.

Oft haften sich auch an solche Sprüche Macht und Kontrollthemen des Gegenübers mit an, doch was macht man in einer solchen Situation? Ganz klar: Annehmen und Loslassen.

Als erstes ist es hilfreich zu schauen. Was bewegt sich in mir? Habe ich tatsächlich Angst mir mein Thema/meinen Aspekt anzuschauen?

Wenn ja: Super. Liebe reinfließen lassen bis man den Punkt ins Herz nehmen kann.

Wenn nein: Super. Dann spürt man einfach in sich hinein wo dieses Kontroll / Macht - Thema wohl sitzt. Vielleicht ist es ein Ziehen im Solarplexus oder ein Pieken im Herzchakra. Wenn man dieses Thema gefunden hat: Liebe reinfließen lassen. Den Punkt mit Liebe überfluten und als Bestandteil des eigenen Wesens ins Herz nehmen.

Natürlich kann es auch durchaus sein, dass man kein Thema in sich findet. Wenn du nun dieser Meinung bist: Wunderbar. Du hast ein schönes Ego-Thema gefunden was du nun mit Liebe füllen und in dein Herz nehmen kannst.

Jeder Mensch, der auf diesem Planeten lebt, hat noch ein Thema zu bearbeiten. Selbst Jesus rief am Kreuz nach seinem Vater als er für einen Moment vergaß, dass er (wie wir alle) Eins sind in Gott.

 

Om namah shivaya.

Pron

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