Das Thema
Der eigene Wille - Illusion oder Weg?
06.12.2009 22:58 von Pron Stracke (Kommentare: 0)
Einen schönen guten Abend.
Bevor wir uns auf dieses Thema stürzen, brauchen wir eine Grundlage auf die wir aufbauen können. Diese Grundlage bildet als erstes eine Überlegung was wir eigentlich für Wesen sind und warum wir hier inkarniert sind. Nach meiner Auffassung sind wir ein manifestierter Teil unserer Seele, die auf dieser Ebene eine und/oder mehrere Aufgaben erledigen möchte. Unsere Seele hat sich dafür unsere Lebensumstände zu unserer Geburt ausgesucht. Genauso haben wir uns mit anderen Seelen verabredet uns zu begegnen, damit wir in dieser Ebene des Vergessens unsere Aufgabe erledigen können.
Mit dieser grundsätlichen Überlegung haben wir nun (wenigstens) 2 Ebenen des Willens:
1. Die Ebene unserer Seele.
2. Die Ebene unseres inkarnierten Seins.
Da unsere Seele nicht den Beschränkungen in dieser Welt unterliegt und mit dem göttlichen Willen verbunden ist, dringt durch sie der Wille des Göttlichen in uns ein.
Von diesem Willen ist jedoch unser persönlicher Wille getrennt. Mit den verschiedensten Übungen, Initiationen und Ausrichtungen können wir uns auf den göttlichen Willen ausrichten. Sei es die Ebene der Gesetzmässigkeit oder das Om Namah Shivaya. Diese Ausrichtung bewirkt, dass unser persönlicher Wille in den Hintergrund tritt und wir uns dem göttlichen Willen anvertrauen.
Unser persönlicher Wille kennt den göttlichen Willen nicht. Durch Muster, Bindungen und Ereignisse treffen wir mit unserem persönlichen Willen Entscheidungen und bewegen uns in die daraus resultierende Richtung. Ist diese Richtung und damit unserer persönlicher Wille frei?
Da unsere Seele Personen, Ereignisse in unserem Leben platzieren kann wie sie möchte, kann unsere Seele uns wie eine Maus im Labyrinth steuern. Gehen wir in eine unerwünschte Richtung bekommen wir einen Stromschlag, bewegen wir uns in die Richtung die unsere Seele möchte erhalten wir Zucker.
Dieses Zuckerbrot und Peitsche Prinzip nutzt unsere Seele um uns so zu steuern, damit wir die von uns übernommenen Aufgaben bewältigen. Je mehr wir uns mit unserer Seele verbinden können um den göttlichen Willen durch uns Handeln zu lassen, desto harmonischer (Zuckerbrot) wird unser Leben. Je mehr wir uns gegen den göttlichen Willen wehren, desto grösser werden die Probleme oder Schmerzen (Peitsche).
Deswegen spreche ich auch gerne von dem eigenen Willen als eine Ebene der Dunkelheit, weil er, ohne auf das eigene Herz als Tor zur Seele ausgerichtet zu sein, uns wie eine blinde Maus im Labyrinth des Lebens herumtapsen lässt.
Mit dem eingenen Willen in Verbindung mit den eigenen Wünschen kommen wir zu einem weiteren Thema was man bezeichnen kann als: Bestellung beim Univerum - Was tun wenn die Rechnung kommt?
Bis dahin, alles Liebe
Pron

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